Warum Golf für Dein Kind gut ist!

Heute erzähle ich Euch 9 Gründen, warum Golf für Eure Kinder gut ist. Viel Spaß beim lesen.

Mittlerweile spiele ich nun schon seit meinem 15. Lebensjahr Golf. Heute bin ich 37 und Vater von zwei Kindern, wovon unser Sohn (4 Jahre) einmal in der Woche mit den Minis über den Golfplatz rennt.

Wenn ich ihn so anschaue und beobachte, wie er wild einmal in der Woche den Golfschläger wirbelt, stelle ich mir ab und an die Frage, ob Golf wirklich gut für ihn ist?!

Soll ich Euch was sagen:

Ich habe keine Ahnung!

Was ich allerdings weiß ist, dass unsere Kinder Spaß an der Bewegung und am lernen neuer Dinge in ihrer Sportart haben.

Aber nun zurück zu unserer Ursprungsfrage:

Warum Golf für Dein Kind gut ist!?

Spontan fallen wir mindestens 9 Gründe ein.

1. Bewegung draußen

Golf ist und bleibt eine „Outdoor“ Sportart. Wenn Dein Kind ein Golfturnier über 18 Löcher spielt, ist es mindestens 5 Stunden an der frischen Luft. Mit Einschlagen vorher, kommt Dein Kind sogar auf bis zu 6 Stunden. Richtige Golfer spielen bei Wind und Wetter. Sollte es regnen, so wird im Golf dennoch weitergespielt. Dieses stärkt zusätzlich noch die Abwehrkräfte, hält fit und stellt die eigenen Willenskraft auf die Probe.

2. Konzentration auf das Wesentliche

Eine gute Fokussierung ist im Golf das A und O. Störgeräusche wie zum Beispiel, das Klatschen der Zuschauer oder die Kommentare während des Schwunges der Mitspieler muss ein Golfer lernen auszublenden. Kann er das nicht, wird er wahrscheinlich Probleme haben einen erfolgreichen Schlag zu machen.

3. Demut

Ach ja, die Demut ist was Schönes für einen Golfer. Wie häufig habe ich schon gedacht, „Jetzt kann ich es“, und doch wurde ich durch den nächsten Schlag wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt.

Bei Wikipedia habe ich folgendes dazu gefunden:

Der Demütige erkennt und akzeptiert aus freien Stücken, dass es etwas für ihn Unerreichbares, Höheres gibt.

4. „Danke“ und „Bitte“

Man kann über Golf sagen was man will. Sicherlich ist er in vielen Augen noch ein verstaubter und alte Leute Sport. (Sofern man das Wort „Sport“ in den Mund nimmt!) Aber eines ist uns Golfern wichtig. Einen guten Umgangston zu pflegen finden wir toll und angebracht! Und das find ich auch gut so. Einfache Wörter wie:

Guten Tag, Danke & Bitte, Auf Wiedersehen, Hallo usw.

werden bei uns Golfern gerne gehört und gesehen. So einfache Wörter geraten aber leider heutzutage immer mehr in Vergessenheit.

5. Lernen einen Entscheidung zu treffen

Der Golfsport ist ein Situationssport. Vor jedem Golfschlag ist der Golfer immer wieder gewissen Möglichkeiten ausgeliefert. Fragen wie: „Schlage ich den Ball hoch oder lieber flach?“, oder „Spiele ich den Ball rechts oder links herum?“ muss sich der Golfer vor dem Schlag stellen. Doch damit nicht genug. Der Golfer muss sich für eine Lösung entscheiden und diese konsequent verfolgen. Steht er nicht 100% hinter seiner Entscheidung, wird auch höchstwahrscheinlich sein Golfschlag nichts.

6. Organisation in Wettkämpfen

Organisation ist das halbe Leben. Zumindest hat jeder von uns schon einmal diesen Satz von den eigenen Eltern gehört. Heute weiß ich selber, wieviel Wahrheit darin steckt. Auch im Golf wird die eigene „Organisationsfähigkeit“ geschult und auf die Probe gestellt. Vor einem Training oder Turnier muss ich mir als Sportler viele Fragen stellen und vieles dabei berücksichtigen.

  • Wie soll das Wetter morgen werden (Sprich, brauche ich einen Regenanzug oder nicht?)
  • Wann ist meine Startzeit und wie lange brauche ich für mein Aufwärmprogramm?
  • Was esse ich vor, während oder nach der Golfrunde?
  • Habe ich genügend Bälle, Tees etc. eingepackt?
  • Sind meine Schläger geputzt und vollständig?
  • Wie komme ich zum Training oder zum Wettkampf? Können mich meine Eltern fahren oder muss ich mich selber organisieren?
  • Habe ich meine Golfschuhe, Schläger und Sportsachen für das Training gepackt?
  • Und vieles mehr…

Leider ruhen sich viele Kinder auf den Rücken ihrer Eltern aus. Mama und Papa machen das schon. Hier möchte ich Euch einen guten Rat geben. Gewöhnt Eure Kinder so schnell wie möglich daran, sich selbst zu organisieren. Je besser der Spieler organisiert ist, desto erfolgreich wird auch langfristig sein Golfspiel sein!

7. Golfplätze sind weit weg von der Straße

Eigentlich traurig aber wahr, das wir uns über dieses Thema Gedanken machen müssen. Ich habe früher, sofern ich nicht mit meinen Eltern in den Urlaub gefahren bin, jeden Tag auf dem Golfplatz verbracht. Mein Vater hat mich vor seiner Arbeit dorthin gebracht und Abends wieder abgeholt. Mensch war das eine schöne Zeit. Den ganzen Tag auf der Anlage verbracht.

Sicherlich war u. a. ein Grund auch für meine Eltern, dass sie wussten, dass ich gut aufgehoben bin und schon früher war klar: Sport bringt Kinder und Jugendliche auf andere Gedanken.

8. Golf ist ein Ganzkörper-Sport

Glaubst Du nicht? Ist aber so! Beim Golfschwung werden 124 von insgesamt 434 Muskeln beansprucht. Inzwischen gibt es zahlreiche Untersuchungen, nach denen bei einer 18-Loch-Runde 1.700 Kalorien verbraucht werden. Die Pulsfrequenz kann sogar Spitzenwerte von bis zu 150 Schlägen pro Minute erreichen. Das „heutige“ Golf ist viel dynamischer und athletischer geworden. Begriffe wie: Schnellkrafttraining, Maximalkrafttraining und Ausdauertraining sind im Golfsport schon längst angekommen. Häufig findet man immer mehr Medizinbälle auf der Driving Range, die schnellkräftig gegen irgendwelche Wände geschmissen werden und Terrabänder, die sich um Oberschenkel schmiegen. Es heißt ja auch nicht ohne Grund: GOLFSPORT!

9. Schulung der Koordinationfähigkeit 

Vertraut man vielen sportwissenschaftlichen Untersuchungen, ist Golf die 2. schwerste koordinative Sportart nach Stabhochsprung. Im Golfschwung muss man verschiedene Bewegungen zeitlich richtig kombinieren und diese, unter einer maximalen Geschwindigkeit, auch noch richtig ausführen. Arme heben, Handgelenke beugen und winkeln, Gewichtsverlagerung (Translation) und drehen des Körpers (Rotation) und vieles mehr, sollte ein Golfer in einem Golfschwung, welcher im ca. 1,3 Sekunden dauert, unterbringen.

Ich bin mir sicher, dass es noch unzählige weitere Gründe für diesen schönen Sport gibt. Heute zum Beispiel habe ich selber wieder mit einem alten weiteren Grund erneut Bekanntschaft gemacht.

Das schöne Gefühl, wenn ein Ball einfach nur satt getroffen ist und schön durch die Luft fliegt!

In diesem Sinne,

Euer Christian

  1. Marek Podstolski 28. Januar 2017 um 9:11

    Stimmt alles bis auf #4 nicht mal alte „Säcke“ schaffen es Guten Tag, Danke usw. zu sagen. Die Kinderstube ist weg von deutschen Golfplätzen.

    Gefällt mir

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: