Putten aus verschiedenen „Blickwinkeln“

Ich möchte euch heute mal ein paar Ideen geben, was ihr mit euren Augen machen könntet, wenn ihr puttet und dabei vielleicht ein paar Instinkte in euch wecken.

„Blick ins Loch“

Wenn ihr das nächste mal auf dem Puttinggrün steht, stellt euch mal an den Ball in eure normale Ansprechposition, werft den Blick ins Loch, fokussiert es und spielt einfach den Putt, ohne den Blick vom Loch abzuwenden. Ganz richtig, ihr schaut nicht wie sonst auf den Ball!

Versucht es immer wieder auf verschiedene Distanzen und vertraut einfach euren Augen und eurem Gefühl. Manche von euch werden es nicht mögen, manche werden genau so gut putten wie sonst und einige sogar besser als je zuvor. Lasst es auf einen Versuch ankommen. Jorden Spieth hat so die Masters gewonnen! 😉

„Indirekter Blick ins Loch“

Wenn ihr am Ball steht und ihn anschaut, seht ihr mehr als nur den Ball. Ihr seht auch den Boden drum herum, den Putter, eure Füße und vielleicht noch einiges mehr. Peripheres sehen nennt man das. Jeder Mensch ist unterschiedlich gut in dieser Fähigkeit und man kann sie sogar trainieren wenn man möchte.

Je nach dem wie gut ihr darin seid, könnt ihr das Loch bis zu einer bestimmten Distanz sehen. Wählt für den Versuch eine Distanz, bei der ihr das Loch noch sehen könnt.

Wenn ihr nun am Ball steht und das Loch im „Augenwinkel“ seht, versucht einfach den Ball in dieses Loch im Augenwinkel zu spielen. Das klingt komisch und ist auch gar nicht so leicht zu erklären aber wenn man es einmal versucht hat, versteht man es sofort. Vielen Golfern hilft es!

Ihr könnt sogar noch einen Schritt weitergehen. Ihr entfernt euch so weit vom Loch, bis ihr es nicht mehr aus dem Augenwinkel sehen könnt. Jetzt werft ihr nochmal einen Blick zum Loch und wieder zurück zum Ball. Nun könnt ihr das Loch zwar nicht mehr sehen, jedoch könnt ihr es noch „spüren“. Ihr habt ein Gefühl dafür wo das Loch wäre, wenn ihr so weit aus dem Augenwinkel sehen könntet. Nun spielt den Ball „in dieses Gefühl“.

„Mal ganz ohne Augen“

Wenn ihr an eurem Putten gearbeitet habt, z.B. beim Kindertraining, solltet ihr zum Abschluss mal mit geschlossenen Augen putten. Es gibt nichts schöneres als zu hören wie der Ball ins Loch fällt, obwohl eure Augen die ganze Zeit geschlossen waren. Das gibt Selbstbewusstsein denn Ihr könnt eurer Technik offensichtlich vertrauen!

Manchmal hilft es aber auch in Puttkrisen! Viele Leute haben nämlich eine sehr natürliche Bewegung wenn sie mit geschlossenen Augen spielen und auf einmal gehen mehr Putts ins Loch als mit geöffneten Augen. In diesem Fall könntet ihr Probeschwünge mit geschlossenen Augen durchführen, euch das Gefühl merken und versuchen es in den normalen Schwung zu übertragen. Es wirkt manchmal Wunder.

Ich wünsche euch viel Spaß aus den neuen Blickwinkeln!

Marvin

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