Schmerzen beim Golfen?

Golf ist eine rotationsintensive Schnellkraftsportart.

Trainierte Muskeln und Faszien helfen uns, die aufgebaute Energie im Rückschwung optimal im Abschwung und Treffmoment zu nutzen, um damit größere Weiten zu erzielen. Faszien sind elastisches Bindegewebe, die jeden Muskel wie eine Hülle umschließen, Form und Festigkeit geben und mit dem der gesamte Körper, wie ein Spinnennetz, von Kopf bis Fuß in neuro-muskulärer Verbindung steht. Es kommt zu Schmerzen, wenn diese Faszien verdreht, gestaucht oder gerissen sind. Der berühmte Muskelkater ist also eigentlich ein Faszienkater, der durch große Trainingsumfänge oder eine hohe Belastungsintensität entsteht. 

Sehr häufig sind gerade die Faszien an Nacken und Kopf besonders durch den Golfschwung beansprucht und verursachen Kopfschmerzen.

Spannungskopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen werden allerdings oft unterschätzt. Diese Kopfschmerzen zeigen sich durch einen dumpfen, ständigen Druck oder Schmerz üblicherweise an beiden Seiten des Kopfes oder hinter den Augen. Die Schmerzen können Minuten oder auch bis zu mehrere Tage anhalten. Ausgelöst und verstärkt werden die Schmerzen oft durch Flüssigkeitsmangel, zu viele süße Zwischenmahlzeiten, vergessene Mahlzeiten oder zu wenig Schlaf. Aber auch Augen- sowie Zahn- und Kieferprobleme können die Ursache sein. Leider greifen Eltern viel zu schnell zu Medikamenten, obwohl natürliche Mittel genauso effizient wirken können und dabei fast ohne Nebenwirkungen sind. Einen Versuch ist es wert, diese Kopfschmerzen mit Hilfe von Pfefferminzöl zu lindern, indem man einen Tropfen des ätherischen Öls in die Schläfen oder in den Nacken einmassiert. Pfefferminz soll den Körper daran hindern, Schmerzsignale an das Nervensystem auszusenden. Kreisförmig werden dabei für einige Minuten die Schläfen und Stirn massiert, am Hinterhaupt bis zu der Vertiefung an den Ohren, dann die Kaumuskulatur an den Wangen und andere Punkte am Unterkiefer und Nacken.  Vielen Jugendlichen hilft es auch,  zwei miteinander verbundene Tennisbälle in den Nacken zu legen, um damit die Schmerzpunkte zu lokalisieren und zu drücken. Nach einiger Zeit glätten sich die oberflächlichen Faszien und die Schmerzen werden geringer und verschwinden ganz.

Wichtig ist es, dass  zum Techniktraining des Pros begleitend ein Athletik- und Physiotraining stattfindent, um Schmerzen in der Wirbelsäule, im Ellenbogen, Schulter- und Handgelenk oder in der unteren Extremität zu vermeiden und die Kinder und Jugendliche optimal auf den Leistungssport Golf vorzubereiten.

Eure Susanne Junge

 

 

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