Geschwindigkeit ist nicht nur Kraft

Geschwindigkeit ist nicht nur Kraft

Wie wir alle wissen, ist Schlaglänge ein sehr entscheidender Faktor im Leistungsgolf. Letztendlich ist es die Ballgeschwindigkeit die über die Schlaglänge entscheidet. Diese wird wiederum von der Schlägerkopfgeschwindigkeit beeinflußt, diese von der Schnellkraft und diese von der Maximalkraft. Somit liegt die Grundlage für weite Schläge in einem Krafttraining. Aber das alleine reicht noch nicht aus, um das Maximum zu erreichen. Auch das neuronale System muss für die Geschwindigkeit angepasst und ausgebildet sein, damit die Bewegung auch schnell genug ausgeführt werden kann. Das kann man sich in etwa wie in einem Auto vorstellen. Wenn man einen Formel 1 Motor in ein normales Auto mit einem 4-Gang Getriebe packt, wird das Auto nicht so schnell fahren, wie ein Formel 1 Auto. Und genau so ist das mit dem Körper, wenn ich ihm die Fähigkeit gebe, sich schnell und kraftvoll zu bewegen, dass muss ich ihm auch die Steuereinheit dazu geben.
Damit dies gelingen kann, muss man schneller Trainieren, als die Zielbewegung hinterher sein soll. Hm, schneller als man den Schläger schwingen kann schwingen? Wie soll denn das gehen? In der Leichtathletik wird dieses Konzept schon sehr lange durch Bergabläufe und Zugmaschienen umgesetzt, wodurch der Athlet gezwungen wird, die Füße schneller zu setzen und zu koordinieren, als er das normal tun würde. Im Golf ist es allerdings schwierig. Beim bergab Schwingen wird der Schläger nicht schneller und den Schläger durch eine Maschine ziehen lassen ist auch schwer. Aber was man machen kann, ist den Schläger leichter machen, wodurch man ihn besser beschleunigen kann. Man darf es dabei nicht übertreiben, da der Effekt sonst verpufft. Die optimale Gewichtsreduktion liegt bei 10% des Schlägergewichts. Um den optimalen Effekt im Training zu erzielen, hat meinen einen normalen Driver, einen der 10% schwerer ist und einen der 10% leichter ist. Jetzt macht man mit den 3 Varianten jeweils 6 Drives mit maximaler Geschwindigkeit. Dazu kann man noch Bewegungsvarianten einbauen.
Klingt gut und nach einer Menge Spaß, oder? Leider haben wir nicht alle das Glück wie die Profis auf der Tour, dass wir solche Schläger ohne hohe Kosten bekommen können.Allerdings gibt es mittlerweile eine Abhilfe für alle. Superspeedgolf hat ein Trainingssystem mit 3 verschieden gewichteten Sticks entwickelt, damit man die Übungen durchführen kann und sein neuronales System auf die Geschwindigkeit vorbereiten kann. Ich nutze dieses System in meinem Training und kann sehr gute Ergebnisse beobachten. Daher kann ich es jedem, der an seiner Schlägerkopfgeschwindigkeit arbeiten möchte, nur empfehlen. Und gerade jetzt, wo der Winter ansteht, ist das ein spannendes Thema, welches viel Spaß für den Winter verspricht. Lasst eure Schlägerkopfgeschwindigkeit von eurem Trainer jetzt einmal messen und arbeitet dann im Winter an euch und eurer Geschwindigkeit. Danach lasst ihr sie im März, wenn es in die neue Saison geht, nochmals messen. Dann könnt ihr das Ergebnis eurer harten Arbeit sehen und euch selbst damit belohnen. Viel Spaß dabei.

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