Nach den Sternen greifen – Wie du deine Ziele im Golf erreichen kannst!

Ziele und Magic Moments – Wie du deine Ziele anhand eines Golf Wheels besser erreichen kannst

“Nach den Sternen greifen” klingt manchmal schon ein wenig seltsam und unrealistisch. Doch was ist ein Sportler, der nicht versucht das Maximale in seiner Karriere zu erreichen?! Ich meine, warum sollte ein ambitionierter junger Golfer soviel Zeit in eine Sportart investieren, wenn er nicht einmal klar definiert, wo die “Reise” irgendwann mal hingehen könnte!

Ohne Ziel, keine Navigation

Ich erlebe das jedes Jahr, wie sich zum Teil stark ambitionierte Kinder schwer tun, Ziele für die kommenden ein bis drei Jahre niederzuschreiben. Klar, für viele ist es dann ja “verbindlich”. Einige von den Kids haben auch Angst, dass man die Ziele nicht erreichen kann. Und dann hat man ja eventuell versagt.

Doch soweit dürfen wir das gar nicht kommen lassen. Wir müssen es schaffen, dass sich die Kids trauen, ja sogar freuen, ihre Ziele klar und deutliche zu formulieren.

Magic Moments, Ergebnis- und Prozessziele

“Magic Moments” – Die emotionalen Höhepunkte im Leben eines Golfers

Wir haben diese Ziele bei uns im Golfclub mit sogenannten “Magic Moments” verknüpft und haben einen Sprung in die Zukunft gewagt. Die Aufgabe war es, sich vorzustellen man ist nun 70 – 80 Jahre alt und schaut einmal zurück auf seine Vergangenheit im Golf. Und zwar genau auf die Zeit, wo man soviel in seinen Sport investiert hat und dafür auch auf einige Dinge verzichtet hat.

Die Fragestellung ist nun:

Welche “Magic Moments” möchtest Du nun einmal erlebt haben?”

Nachdem nun deine “Magic Moments” klar definiert sind, heißt es sich Gedanken um das Hier und Jetzt zu machen. Dabei geht es u. a. auch darum, seine aktuellen Fähig- und Fertigkeiten im Golf genauer zu überprüfen und diese ggf. mit dem Golftrainer seines Vertrauens abzugleichen.

Ergebnisziele – Pokale und Podestplätze

Grundsätzlich solltest du zwischen zwei Arten von Zielen unterscheiden. Einmal die klassischen Ergebnisziele und einmal die sogenannten Prozessziele. Am häufigsten erlebe ich immer wieder, dass Kinder UND Eltern irgendwelche Titel und Meisterschaften, wie zum Beispiel den Gewinn eines großen Turnieres, oder die Clubmeisterschaft, als Ziele ausgeben. Das ist auch schön und gut. Denn die sportlichen Höhepunkte im Leben eines Golfers sind durchaus wichtig. Für Tourspieler ist es ja u. a. auch immer ein Traum, einmal ein Major zu gewinnen. Doch habt ihr euch mal die Frage gestellt, was eigentlich ein Golfer dafür können muss, um ein solches Turnier zu gewinnen?

 Ergbnisziele / Magic Moments könnten zum Beispiel sein:

  • Den Gewinn einer deutschen Meisterschaft
  • Clubmeister im eigenen Club werden
  • Ein PGA oder LPGA Turnier gewinnen
  • Einmal ein einstelliges Handicap zu bekommen

Prozessziele – und wie mir diese helfen können, meine Ziele zu erreichen 

Die Prozessziele sind klar definierte Handlungsziele. Sprich, was will ich genau lernen in meiner Sportart, um hoffentlich ein erfolgreiches Turnier zu spielen und meine Magic Moments zu erleben. Hierbei müsst Ihr euch natürlich im Klaren sein, welche Schläge ihr im Golf schon könnt, und welche nicht. Ob Ihr “Mental” gut seid, oder in den entscheidenen Momenten oftmals die Nerven euch einen Streich durch die Rechnung machen!

Hier ein Beispiel von einigen möglichen Prozesszielen:

  • Meine Fairwayquote vom Abschlag aus auf 75 % steigern
  • Mehr up&downs auf einer Golfrunde zukünftig machen
  • Eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit (SGK) mit dem Driver zu erzielen
  • Meine Puttquote unter 2 Meter Entfernung zum Loch zu verbessern

“Ihre Route startet jetzt!” – Die Navigation in die Trainingssteuerung

Jetzt, wo wir über die Bedeutung von Ergebnis- und Prozesszielen gesprochen haben, solltest du dir Gedanken über deine Navigation machen. Das heißt, dass du nun herausfinden musst, was du momentan gezielt verbessern solltest, um deine Ergebnisziele und den damit verbundenen “Magic Moments” zu erreichen.

Meine Erfahrung ist dabei, dass eine Eigenreflexion seiner Fähigkeiten dabei äußerst hilfreich sein kann. Wir im Club nutzen dafür das Golf Wheel (siehe Abbildung). In dem Golf Wheel kannst du alle wichtigen Aspekte des Golfspiels wieder finden.

Nun gehst du alle Aspekte nach und nach durch und machst, je nach Ausbildungsgrad, ein Kreuz pro Spalte. Je weiter außen – also zum Rand des Golf Wheels – du deine Kreuze machst, desto besser bewertest du diesen Aspekt in deinem Golfspiel. Je weiter dein Kreuz zum Mittelpunkt des Wheels wandert, desto “ausbaufähiger” siehst du diesen Bereich im Golf.

Nachdem du alle Punkte gesetzt hast, verbindest du einfach die Punkte und bekommst so schnell ein Bild über deine aktuellen Fähigkeiten und Entwicklungspotentiale im Golf.

Wenn du dir unsicher bist, dann solltest du auf jeden Fall deinen Trainer dazu befragen. Oder lass ihn doch einfach mal selber ein Rad über dich ausfüllen und im Anschluss könnt ihr eure Ergebnisse vergleichen und darüber sprechen!

Nun wünsche ich dir viel Spaß mit deinem Golf Wheel und eine erfolgreiche Zielsetzung im Golf!

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: