What’s in your bag?! Was Du für ein effektives Training in Deiner Golftasche haben solltest..

What’s in your bag?! Neben Schlägern und Bällen können die richtigen Trainingstools Dir dabei helfen schneller ans Ziel zu kommen. Im neuen Fairwaykids-Artikel findest Du eine Anregung zu sinnvollen Trainingsbegleitern..

Liebe Fairwaykids, liebe Eltern,

der Winter verabschiedet sich nach und nach, die ganz dicken Pullover können im Schrank bleiben und die ersten Turnierausschreibungen hängen schon am Jugendbrett aus. Die Wintermonate habt ihr hoffentlich genutzt um eure Fitness zu verbessern, die neuen Regeln kennen zu lernen und gemeinsam mit eurem Trainer die Schwungtechnik zu verfeinern und neue Fertigkeiten zu erwerben.

Im heutigen Artikel geht es um den Inhalt der Golftasche. Neben Driver, Eisen, Regenkleidung und einem aktuellen Regelbuch könntest Du bestimmt noch weitere Dinge in Deinem Bag verstauen, die Dir ein abwechslungsreiches und effektives Training ermöglichen. Bestimmt kennst Du schon einige der hier aufgeführten Trainingstools – andere kannst Du vielleicht demnächst ausprobieren und so entscheiden ob sie Dir und Deinem Spiel weiterhelfen.
Dein Trainer im Club steht Dir in diesem Bereich auch gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

It’s a funny thing, the more I practice the luckier I get.” – Arnold Palmer

 

Warm-up

Sprungseil.jpg
Koordination, Sprungkraft und eine schöne Möglichkeit, vor den ersten Schlägen, ein Gefühl für die Verbindung zum Boden zu bekommen – das gute alte Springseil sollte in keinem Golfbag fehlen..

 

Langes Spiel

Tour Sticks:

Tourstick Tor.jpg

Ganz universell einsetzbar, kann man mit den Sticks z.B. die Ballposition kontrollieren, zwei Sticks als Tor nutzen um die Startrichtung des Balles zu variieren oder in der fortgeschrittenen Variante den Ball um einen Stick herum zurück ins Ziel kurven lassen.

 

Kreidestift:

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Mit dem Kreidestift lässt sich der Treffpunkt eurer Schläge schnell überprüfen.
Im sogenannten „Sweet-Spot“ getroffene Bälle hören sich nicht nur besser an, sie haben zumeist auch eine bessere Richtung und konstantere Längen.
Nicht nur beim Drive ist die Mittigkeit auf der Schlagfläche von großer Bedeutung – auch den Putter darf man gerne mal hinsichtlich der Mittigkeit überprüfen..

 

Halber Tennisball:

Tennisball
Mit einem halben Tennisball lässt sich super gut daran arbeiten an welcher Stelle ihr Druck in den Boden bringen wollt. Den Tennisball an der richtigen Stelle unter den Füßen zu knautschen hilft ungemein bei der Wahrnehmung, sollte euch keine Druckmessplatte zur Verfügung stehen.

 

Kurzes Spiel

Springseil –Teil 2:

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Bei dieser Übung ist Kreativität gefragt. Suche Dir eine Spielsituation rund um das Grün und markiere den Landepunkt des Balles mit dem Seil, welches Du auf dem Grün auslegst. Schaffst Du es den Kreis zu treffen und nah an die Fahne zu kommen? Übung macht auch hier den Meister – regelmäßig angewendet wirst Du Dir schon bald Deine Annäherungsschläge viel besser vorstellen können.

 

2. Handschuh:

Ein unter die linke Achselhöhle (für Rechtshänder) geklemmter Handschuh sorgt im Bereich von ca. 40 – 80 Meter für eine gute Verbindung zwischen Oberkörper und Armen. Sind die Arme im Verhältnis zur Körperrotation zu aktiv, wird der Handschuh herausfallen.

Theraband:

Theraband

 

Für die Kontrolle des tiefsten Punkts eurer Schwungbewegung ist ein stabiles Fundament unerlässlich.

Ein um die Knie gebundenes und im Rückschwung auf Spannung gebrachtes Theraband wird euch dabei helfen die richtige Anspannung im Unterkörper zu finden.

 

 

Putten

Lochschablone :

Lochschablone
Die Greenkeeper haben die Löcher nicht so gesteckt wie Du es für Dein Putttraining benötigen würdest? Du möchtest bei einer Proberunde mehrere Fahnenpositionen simulieren?
Mit Lochschablonen kannst Du all das problemlos machen und kannst auch zu Hause jeden Teppich zur Trainingsfläche umgestalten.

 

Puttschnur:

Aimline

Eine Schnur, zwei Nägel – fertig ist die Puttschnur.
Ein ideales Tool um die Ausrichtung zu kontrollieren und Geschwindigkeit und Richtungskontrolle bei Breakputts zu trainieren. Mit der Schnur wird schnell klar, dass jeder von uns auf die Reise geschickter Putt prinzipiell ein gerader Putt ist, und man sich als Spieler unbedingt darauf einlassen muss sich gedanklich vom Loch zu lösen.

 

Puttspiegel:

Putt Spiegel

Beobachtet man Tour-Spieler auf dem Übungsgrün vor oder nach der Runde,
ist der Puttspiegel wohl eines der meistgenutzten Trainingstools, welches man dort wahrnimmt. Die Position der Augen bestimmt maßgeblich die Wahrnehmung der bevorstehenden Aufgabe und wirkt sich somit unmittelbar auf die Ausführung der Puttbewegung aus. Wer einmal für sich herausgefunden hat, an welcher Stelle die Augen im Verhältnis zum Ball positioniert sein sollten ( direkt über dem Ball, innerhalb oder außerhalb des Balles ) um die „Linie“ gut zu erkennen, der kann mit einem Puttspiegel kontrollieren ob er tatsächlich an der für ihn richtigen Stelle beginnt.

Tees :

Teetor
Nutzt zwei Tees um in der Mitte euers Break-Putts ein Tor zu stecken – je nach Spielstärke und Länge des Putts darf die Breite des Tores zwischen 10 und 20 cm variieren. Je schneller die Grüns sind, umso deutlicher müsst ihr das Tor rechts oder links des Lochs stecken – ihr werdet überrascht sein.

 

Tourstick – Teil 2

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Lege einen Tourstick ca. 60 – 80 cm hinter dem Lochrand auf den Boden. Stecke nun im Abstand von jeweils einem Meter Tees in den Boden. Beginne mit dem kürzesten Putt und spiele die Reihe von vorne (2 Meter) nach hinten (10 Meter) durch.
Hier eine mögliche Wertung,  die Dich in Deinem Training herausfordern soll, gezielt an Deiner Distanzkontrolle zu arbeiten und jedem Putt die Chance zu geben ins Loch zu fallen.
Jeder gelochte Putt wird als Birdie gewertet. Bälle in der Zone sind Pars.
Bälle die vor dem Loch liegen bleiben bzw. den Tourstick berühren werden als Bogey gewertet.
Schaffts Du es nach den neun gespielten Putts „unter Par“ zu bleiben??

 

Sinnvoll eingesetzt, helfen Dir Trainingstools dabei ein Bild oder Körpergefühl zu erarbeiten. Sobald Du das neue Gefühl oder das Bild gefunden hast, versuche es ohne Hilfsmittel wiederzufinden und unterschiedliche Spielsituationen zu lösen.

Jetzt bist Du dran:

Welches Trainingstool ist Dein ständiger Begleiter im Bag?
Hinterlasse uns in den Kommentaren was Du in Deinem Bag immer dabei hast und worauf Du auf gar keinen Fall im Training verzichten kannst !!!

Ich wünsche euch einen erfolgreichen Start in die Turniersaison 2019 und viele wunderschöne Stunden auf dem Platz und der Range. Genießt sie..

 

Bis demnächst, Euer

 

Marco Müntnich

 

 

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