Drive for show putt for dough?!?Drucksituationen auf der Range üben​

 

Monotones Training auf der Driving Range langweilt euch ? 

Auf der Range gelingt alles viel leichter als auf dem Platz ? 

Das Gefühl vom ersten Abschlag kann man einfach nicht auf der Driving Range trainieren ?

Vielleicht doch. Probiert folgende Übung in euer Training zu integrieren, um druckresistenter zu werden und näher am Spielgeschehen zu trainieren.

Was brauchen wir?

Alles was wir brauchen ist ein Korb voller Rangebälle, einen Driver und den Putter.

Im Idealfall sollte das Puttinggrün nicht zu weit von der Driving Range entfernt sein. 

Übungsbeschreibung

Der Start ist auf dem Puttinggrün und es sollte ein Putt aus einer Putterlänge ausgeführt werden. Wenn dieser gelocht wird, erhöhen wir die Distanz um eine halbe Putterlänge für jeden gelochten Putt. Sobald ein Putt daneben geht, muss auf der Driving Range ein Driver in einen zur Spielstärke passenden Korridor geschlagen werden. (Ich empfehle ca 20m Breite für den Anfang.) Wenn der Drive im Korridor landet, darf von der letzten Distanz weiter geputtet werden. Sollte der Drive den Korridor verfehlen muss wieder bei einer Putterlänge gestartet werden. 

Ziel ist es aus fünf Putterlängen einzulochen.

Mit zunehmender Dauer erhöht sich also auch der Druck der Übung. Je dichter man dem Ende entgegenkommt, umso mehr gewinnen die Drives an Bedeutung und umso größer wird der Druck den Korridor zu treffen.

 

Ist es jetzt eine Übung zum Putten oder Driven? 

Ganz einfach zu klären ist dies leider nicht, meiner Meinung nach ist es aber extrem dicht an der Realität. Nach einem nicht gelochten Putt muss man die Ruhe bewahren und einen Drive aufs Fairway (Korridor) schlagen um sich eine Chance auf ein gutes Ergebnis zu erhalten. 

Es fängt als klassische Putt-Übung an und advanciert immer mehr zur Driving-Übung. Da aus 4 Schlägerlängen die „Lochwahrscheinlichkeit“ nichtmehr so hoch ist, muss man sich durch gutes Driven im Spiel halten.

Die Druckresistenz wird also am Anfang eine wenig getestet und am Ende immer wichtiger. 

Um die Schwierigkeit zu erhöhen, kann auf Zeit gespielt werden, oder der Korridor für die Drives verkleinert werden.

Ich habe es bereits in einigen Trainingsgruppen ausprobiert und das Feedback war großartig. 

Viel Spaß beim ausprobieren und schreibt gern ins Kommentarfeld, ob ihr meiner Meinung seid, dass es mit zunehmender Dauer zur Driving-Übung wird. 

Euer
Karl Villwock

LogoDatei

 

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: