Unser Körper kann vieles ertragen und ist dabei über viele Jahre noch extrem anpassungsfähig. Doch irgendwann läuft das Fass über und alles tut nach einer Trainingseinheit nur noch weh. Warum ist das so?

Ursprünglich ist der Mensch mit seinem Bewegunsapparat so gebaut, dass er auf langen Wegen seine Nahrung jagd oder sammelt. Unsere Wirklichkeit sieht aber anders aus. Seit frühester Kindheit ist unsere „Hauptbewegung“ das Sitzen auf einem Stuhl.

Lange Schulzeiten bis zum Nachmittag, danach lange Bus oder Autofahrten nach Hause, Hausaufgaben und dann lange Anfahrtzeiten zum Golftraining oder zu Wettspielen. Beim Sitzen kippt das Kreuzbein aus seine natürlichen korrekten Haltung nach hinten. Dabei verdreht sich das Becken um seine Achsen, so dass eine Seite höher steht und es zu einer Beinlängendifferenz und zu einer Fehlhaltung der Wirbelsäule kommt. Die kleinen Gelenke, Kapsel und Bandstrukturen, die Faszien und die Muskulatur werden einer enormen Überlastung ausgesetzt. Es entsteht ein muskuläres Ungleichgewicht, gerade bei Jugendlichen im Wachstum und bei rotationsintensiven Sportarten. Bleibt diese Fehlstatik unbehandelt, kann es in Folge zu massiven Störungen des gesamten neuromuskulären Systems kommen, sogar mit Beteiligung der inneren Organe. Denn alle Systeme unseres Körpers stehen in wechselseitiger Verbindung. Alle Muskeln arbeiten spiralig und sind durch Bindegewebsfaszien miteinander verbunden. Es entstehen Schmerzen, aber häufig tritt der Schmerz auch gar nicht da auf, wo das Problem entstanden ist.

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