Häufig kommt die Frage auf, wie es sein kann, dass Person X besser ist als man selbst, obwohl man selber doch mindestens genau so viel trainiert wie Person X. Das ist eine Frage, die auch die Expertiseforschung lange beschäftigt hat. Prof. Anders Ericsson hat dabei eine sehr interessante Feststellung gemacht, die wir sehr häufig auch auf den Driving Ranges dieser Welt beobachten können: der Unterschied, der den Unterschied ausmacht, ist nicht die allgemeine Zeit, die man mit dem Golfspiel verbringt, sondern die Zeit, die man mit der sogenannten „deliberate practice“ (reflektierten Praxis) verbringt. Was das genau ist, erkläre ich im Folgenden, aber in der Kurzform kann man schon mal festhalten, dass es nicht die Trainingszeit ist, die die Guten von den Besten unterscheidet, sondern die Trainingsqualität.

Den Begriff „deliberate practice“ haben bestimmt schon einige von Ihnen gehört, aber was genau steckt hinter diesem Begriff? Anders Ericsson hat in seinem Buch „Peak“ die folgenden Beschreibungen zu diesem Begriff gemacht:

Der Rest dieses Artikels ist ein geschützter Inhalt.
Wenn Du bereits einen kostenlosen Fairwaykids-Zugang hast, dann logge dich bitte ein.

Solltest Du noch keinen kostenlosen Fairwaykids-Zugang haben, kannst du dich hier registrieren.