Wie im Blog-Beitrag „Der Unterschied der den Unterschied macht – oder einfach gesagt Trainingsqualität“ gezeigt, ist Deliberate Practice einer der entscheidenden Bausteine für eine langfristige und gute Entwicklung. Wichtig ist, dass man die Deliberate Practice über mehrere Jahre durchhält. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt. Genau an dieser Stelle kommt Grit ins Spiel. Der Begriff steht quasi für unser Durchhaltevermögen bezüglich langfristiger Ziele.

Grit, was ist das?

Angela Duckworth, eine Professorin für Psychologie an der Universität von Pennsylvania, hat den Begriff „Grit“ in der Psychologie geprägt. Bei Grit handelt es sich um unsere Leidenschaft und Beharrlichkeit für langfristige Ziele. Diese hat Duckworth in der sogenannten Grit-Skala messbar gemacht. Entstanden ist das ganze aus der folgenden Studie: An der United States Military Academy at West Point werden nur die qualifiziertesten und fittesten Personen nach einem langen 2-jährigem Ausleseprozess zugelassen. Dennoch ist die Dropout-Quote bei 20% vor dem Abschluss. Davon scheidet ein Großteil schon während des ersten Sommers in den 7 Wochen der sogenannten Beast Barracks aus. Es ist eine durchaus spannende Frage, wer sich durch einen 2-jährigen Ausleseprozess quält, um dann in den ersten Wochen der Ausbildung aufzugeben. Das US Militär konnte keine aussagekräftige Antwort auf diese Frage finden.

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