Langsam startet auch in Deutschland trotz Corona wieder die Turniersaison oder sie ist zumindest in Sicht. Das ist grundsätzlich eine sehr schöne Sache, die Jugendlichen jede Menge Spaß und Möglichkeiten zum Lernen bringt. Aber das bedeutet auch, dass wir häufiger wieder Ergebnislisten sehen. Und leider hat das zur Folge, dass viele ein Turnier oder die eigenen Leistung nur durch einen Blick auf die Ergebnisliste definieren. Hat man selbst oder das eigene Kind gewonnen oder war zumindest in den Top 3, dann war es ein gutes Turnier bzw. eine gute Leistung. Das Problem dabei ist, wo man auf dem Leaderboard landet, hat nur sehr bedingt etwas mit einem selbst zu tun. Viel mehr ist es in erster Linie von den Leistungen der anderen Spieler abhängig, auf welchem Platz man selber landet. Reflektiert man das Turnier dann auf Grundlage seiner Platzierung, kommt man sehr leicht zu einem falschen Ergebnis und der eigentliche Sinn, den Turniere für die Entwicklung eines Spielers haben sollte, wird dann verfehlt. Daher ist es extrem wichtig, bei der Betrachtung von Turnieren einen anderen Bewertungsmaßstab als nur den Score bzw. die Platzierung zu haben. Das Hauptkriterium für diesen Bewertungsmaßstab sollte sein, dass es fast vollständig unter des Kontrolle des Spielers liegt. Wie so etwas aussehen könnte, möchte im Folgenden gerne einmal aufzeigen.

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